Saftiger Apfelkuchen mit Streusel

Meine Lieben, es sind schon wieder zwei Monate vergangen, als ich euch unter dem Motto Sommer im Glas den leckeren Screwdriver präsentiert hatte. An diesem Tag lag ich in Italien am Strand und habe das tolle Wetter genossen. Heute ist absolut gar kein tolles Wetter, es regnet in Strömen und stürmt ganz schön und wir mussten auch noch nach Bonn fahren, da das Baby unserer sehr guten Freunde getauft wurde. Wir sind Paten, bzw. der Herzensmensch ist Pate, aber ich gehöre zu ihm und somit bin ich auch irgendwie Patentante. Der Kleine Mann ist sooooooo süß und wir haben ihn so sehr ins Herz geschlossen. Naja, das Wetter passt irgendwie gar nicht zu einer Taufe, aber in Italien bringt das ja Glück. Bei einer Hochzeit jedenfalls, dann wird das sicher bei einer Taufe auch nicht anders sein. Passend zu dem schmuddeligen Wetter und auch irgendwie zur Taufe, kam das neue Thema für die ALDI SÜDBlogger Challenge. Es lautete „Bunte Obstkuchen“ und mir war sofort klar, dass es ein Apfelkuchen mit Streusel und Puderzucker werden sollte. 

Ok, ich gebe es zu, mein Kuchen ist zwar nicht unbedingt der bunteste, aber ich finde das Motto dennoch total getroffen. Denn der Apfelkuchen gehört einfach zum Herbst, wie die goldenen Blätter, die kühlen Abende und die nebligen Morgenstunden. Er passt in ein so herbstliches Motto einfach perfekt rein und im Grunde genommen waren die Äpfel ja auch vor dem Schälen bunt. Ich finde, dass alleine zählt schon und deshalb hat er in dieser Challenge seine volle Daseinsbe­rech­ti­gung. Ich mag ja eigentlich keinen Obstkuchen. Ja doof, ich weiß, aber komischerweise ist dieser Kuchen der einzige, den ich esse. Ich mag den zimtigen Geschmack und gerade, wenn er noch lauwarm ist, schmeckt diese Kombi mit den Äpfeln mega lecker. Probiert meinen Apfelkuchen mal aus und berichtet mir gerne, wie er euch geschmeckt hat.

Saftiger Apfelkuchen mit Streusel

Für eine 26er Springform:
Für den Teig:
200 g Weizenmehl
125 g weiche Butter
3 Eier, Größe M
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
2 EL Milch

Für den Belag:
750 g Äpfel
200 g Weizenmehl
200 g Zucker
150 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillezucker
etwa Puderzucker nach Belieben
2 EL Zimt
2 EL Hagelzucker

Zubereitung:
Für den Belag:
Äpfel schälen, vierteln und mehrmals der Länge nach leicht einritzen. Für die Streusel nun Butter mit Mehl, Zucker und Vanillezucker in einen Messbecher geben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) zu groben Bröseln verkneten.

Für den Teig: 
Butter in einer Küchenmaschine (Schneebesen) geschmeidig rühren. Nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht. Nun die Butter auf höchster Stufe unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit der Milch auf mittlerer Stufe hinzufügen.

Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Boden der Springform mit etwas Butter einfetten. Teig in die Form füllen und glattstreichen. Die Apfelviertel nach Belieben auf den Teig legen und Zimt und Hagelzucker darüber streuen. Nun die Streusel darauf verteilen. Eventuell mit den Fingern noch etwas auseinanderzupfen, je nachdem wie groß die Streusel sind. Die Form auf das untere Drittel auf einem Rost in den Backofen schieben und ca. 45 Minuten backen.

Apfelkuchen ca. 10 Minuten ruhen lassen und anschließend den Springformrand lösen und entfernen. Kuchen ebenfalls vom Boden lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen. Den Apfelkuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Saftiger Apfelkuchen mit Streusel
Saftiger Apfelkuchen mit Streusel
Saftiger Apfelkuchen mit Streusel

Und auch dieses Mal könnt ihr wieder bei meinen Blogger-Freunden Fabienne von Freiknuspern, Tina von LECKER&Co, Jasmin von Was du nicht kennst und Saskia von White Tulips and Tea vorbeischauen, solltet ihr noch mehr herbstliche Backinspirationen benötigen. Viel Spaß dabei!

Pasta Wednesday: Pasta mit Zucchini & Pancetta in Parmesan-Butter-Sauce

Meine Lieben, heute ist wieder Pasta Wednesday! Diese Rubrik hatte ich ja Anfang des Jahres eingeführt, weil es bei uns zu Hause einfach sooo oft Pasta gibt und ich euch diese ganzen leckeren Rezepte nicht länger vorenthalten möchte. Dabei entstehen diese meistens, weil es entweder schnell gehen soll, oder weil wir irgendwelche Reste „loswerden“ müssen. Auch diese Pasta mit Zucchini und Pancetta in einer würzigen Parmesan-Butter-Sauce war eine klassische Resteverwertung. Was macht man auch sonst, wenn Speck und Zucchini unbedingt weg müssen? Ich liebe diese improvisierten Gerichte ja total. Man kann sich vorher zwar immer ganz gut vorstellen, wie es schmecken wird, aber die Überraschung ist dann doch immer ganz groß. Mögt ihr Spontangerichte denn auch so gerne?

In den nächsten Wochen werden jedenfalls eine Menge Spontan-Pasta-Gerichte folgen, ihr könnt euch also schon freuen. Manche sind dabei sehr simpel, wie diese Pasta mit Zucchini hier, und andere sind etwas ausgefallener. Aber egal wie, die Pasta-Liebe ist hier ganz groß. Was ist denn eure Lieblings-Pasta und habt ihr ein besonderes Rezept, das ihr mir verraten möchtet? Bin jedenfalls für Ideen immer offen. Nun wünsche ich euch einen guten Start in den Tag und eine schöne Restwoche. Ich bin übrigens bis Ende dieser Woche in Frankfurt beim Kaufhof auf der Zeil und führe dort Tefal-Produkte vor. Vielleicht kommt ihr ja mal zwischen 10:00 und 17:00 Uhr vorbei, würde mich jedenfalls sehr freuen. Bis bald, ihr Lieben!

Für 2 Personen:
250 g Penne
1 Zucchini50 g Pancetta
30 g Parmesan
3 EL Butter
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Zweig Petersilie
etwas Olivenöl zum braten
Salz & Pfeffer

Zubereitung:
Pasta in reichlich Salzwasser bissfest garen. In der Zwischenzeit Zucchini waschen, trocknen, vierteln und in feine Scheiben schneiden. Parmesan reiben. Petersilie waschen, trocknen und fein hacken. Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln. Pancetta ebenfalls würfeln und mit den Zwiebeln und der Zucchini in einer Pfanne in etwas Öl ca. 10 Minuten anbraten.

Pasta absieben aber nicht abschrecken, sondern wieder in den Topf geben. Die Butter, den Parmesan und die Zucchini-Zwiebel-Mischung hinzugeben und auf schwacher Hitze kurz anbraten, bis Butter und Parmesan geschmolzen sind. Die Pasta mit Petersilie bestreuen und sofort servieren.

Für jeden Tag: Pasta mit Zucchini & Speck in Parmesan-Butter-Sauce
Für jeden Tag: Pasta mit Zucchini & Speck in Parmesan-Butter-Sauce
Für jeden Tag: Pasta mit Zucchini & Speck in Parmesan-Butter-Sauce

Lecker bloggen: So startest Du ein erfolgreiches Food-Blog

Angesichts der Flut von Food-Blogs musst Du Dir für ein neues Blog zum Thema Essen, Kochen oder Backen schon etwas Besonders einfallen lassen, um damit Leser und Fans zu finden. Mit den folgenden Tipps und Grundlagen wird Dir der Start gelingen.

Die Grundprinzipien der meisten Food-Blogs ähneln sich: kochen, dokumentieren, teilen. Dabei muss sich ein Food-Blog gar nicht automatisch nur mit Kochen und Rezepten beschäftigen. Wenn Du eine Besonderheit entwickelst, kannst Du Dich aus der Masse herausheben und sogar gegenüber schon gut etablierten Kochrezepte-Websites und -Blogs eine eigene Leserschaft aufbauen.

Sei anders, finde Deine Nische

Essen gibt’s nicht nur im heimischen Esszimmer. Warum nicht einmal in den Küchen von Restaurants hinter die Kulissen schauen, Wochenmärkte besuchen, Interviews mit Köchen oder Lebensmittel-Experten führen, sich mit Bauern über die Besonderheit verschiedener Kartoffel-Sorten unterhalten, der Geschichte eines alten Gemüses nachgehen und dabei historische Rezepte ausgraben, einem Gewürzhändler seine Geheimnisse entlocken oder mit exotischem Obst experimentieren – um nur einige wenige Beispiele zu nennen.

Finde Deine Nische – vielleicht als Spezialist für Fischgerichte?

Finde Deine Nische – vielleicht als Spezialist für Fischgerichte?

Überzeuge mit leckeren Fotos

Fotos spielen bei einem Food-Blog eine entscheidende Rolle. Wenn man ehrlich ist, sieht ein Risotto – zu Hause für die Familie gekocht – doch eher wie braune Pampe aus, eine nicht absolut ofenfrische Pizza wirkt auf einem Foto schnell ein wenig vergammelt. Das ist okay, denn es schmeckt toll und duftet herrlich. Für Dein Blog aber musst Du all das dem Leser in Fotos zeigen. Ein paar Anregungen dazu …

1) Geschmack & Duft im Bild festhalten

Der Leser Deines Blogs kann weder schmecken noch riechen, also müssen Fotos sensorische Eindrücke wie Geschmack und Duft optisch vermitteln. Mit Fotos kannst Du Geschmacks- und Duft-Erinnerungen in der Fantasie des Lesers auslösen, wenn Du ein wenig trickst.

Damit klar wird, was drin ist – zum Avocado-Salat gehört auch eine unverarbeitete Avocado ins Bild

Damit klar wird, was drin ist – zum Avocado-Salat gehört auch eine unverarbeitete Avocado ins Bild

Duft vermittelst Du beispielsweise, indem Du neben den Risotto-Teller einen frischen, aufgeschnittenen Steinpilz legst und das Risotto dampfen lässt. Auch Geschmackserlebnisse erzielst Du, indem Du Zutaten abbildest – etwa ein Häufchen Salz oder gemahlenen Pfeffer, ein Zweig Rosmarin oder Oregano.

2) Stimmung mit Umgebung und Accessoires zaubern

Positive Gefühle weckst Du bei Deinem Leser, indem Du das passende Ambiente zum jeweiligen Gericht ins Bild holst: Die rot-karierte Tischdecke schafft Almhütten-Atmosphäre für eine deftige Brotzeit. Kerzen und nachtblauer Hintergrund suggerieren Candle-Light-Dinner bei einem Rinderfilet mit Rotwein-Sauce – dabei die Weinflasche nicht vergessen, denn der Sauce sieht man den Rotwein nicht an. Heller Hintergrund, grüne oder hellblaue Farbstimmung unterstreicht die Leichtigkeit eines frischen Sommer-Smoothies – hier solltest Du Papaya, Orange, Apfel, Gurke neben das Glas legen um zu zeigen, was püriert in dem Glas als solches natürlich nicht mehr zu erkennen ist.

Holzbrett und Löffel schaffen mit einfachen Mitteln ein rustikales Ambiente.

Holzbrett und Löffel schaffen mit einfachen Mitteln ein rustikales Ambiente.

Eine tolle Quelle für Accessoires sind Flohmärkte, aber auch Dekoläden oder die Krimskrams-Abteilung bei Ikea.

3) Mit Perspektive arbeiten

Die Standardregel für Food-Bilder lautet: direkt von oben fotografieren, schon weil die Beleuchtung da am einfachsten in den Griff zu bekommen ist. Und wenn Du beispielsweise Arbeitsschritte dokumentieren willst, ist das ideal. Doch wenn es darum geht, ein Gericht in seiner Fülle aus Optik, Geschmack und Duft zu zeigen, können andere Perspektiven viel sinnvoller sein – experimentiere einfach ein wenig.

Ganz nah‘ ran – Details vermitteln ein Gericht oft intensiver als eine totale Perspektive.

Ganz nah‘ ran – Details vermitteln ein Gericht oft intensiver als eine totale Perspektive.

Übrigens: Vergiss Dein Zoom-Objektiv. Geh‘ so nahe wie möglich an den Teller heran, arbeite mit Weitwinkel und benutze ein Stativ, um den Bildausschnitt stabil zu halten.

4) Die richtige Beleuchtung wählen

Die Beleuchtung beim Fotografieren von Lebensmitteln ist eine Wissenschaft für sich und natürlich kann dieser Beitrag keinen Fotokurs ersetzen. Dennoch einige kurze Tipps dazu:

  • Vermeide Mischlicht – entweder Tageslicht oder Leuchten, nie beides zugleich.
  • Arbeite mit indirektem Licht, das beispielsweise von einer weißen Wand oder einem speziellen Reflektor zurück geworfen wird.
  • Blitze Essen nie direkt an, blitze am besten gar nicht.
  • Gute Ergebnisse erzielst Du ohne allzu großen Aufwand, wenn Du Dir ein sogenanntes Lichtzelt zulegst.
  • Nahaufnahmen helfen oft über Probleme mit dem Setup und dem Licht hinweg. Arbeite beispielsweise mit stark unscharfem Hintergrund, zeige nur einen Teilausschnitt des Tellers ohne Umgebung.
Natürliches Licht ist oft die beste und unkomplizierteste Beleuchtung.

Natürliches Licht ist oft die beste und unkomplizierteste Beleuchtung.

Achte auf Urheberrechte

Meist wirst Du Rezepte nicht komplett selbst entwickeln, sondern Dir anderswo Ideen oder zumindest Inspiration holen.

Wichtig ist dabei, die urheberrechtlichen Grenzen zu kennen: Zutatenlisten sind nicht geschützt, die Beschreibung der Zubereitung dagegen schon. Du kannst also in der Regel die Zutaten eins zu eins von anderen Websites oder aus Kochbüchern übernehmen, musst aber Deine eigene Beschreibung für die Zubereitung formulieren.

Generell solltest Du aber ohnehin Deine Quellen nennen – egal ob Du Dir dort nur Inspiration geholt oder ein Rezept im Wesentlichen übernommen hast. Das gebietet allein schon die Fairness und Deine Leser werden Dir ohnehin nicht abnehmen, dass Du alle Rezepte komplett selbst und ohne jede Anregung von außen entwickelst.

Lass‘ Dich von speziellen Themes oder Plugins unterstützen

Die beste Plattform für ein Foodblog ist WordPress, als Webhoster bieten sich die STRATO Hosting-Pakete an. Und wenn Du in Deinem Food-Blog mehr als nur gelegentlich Rezepte veröffentlichen willst, solltest Du dafür ein spezialisiertes Theme einsetzen, das den Start sehr bequem macht und bereits alle Features beinhaltet, von der strukturierten Eingabe von Zutatenlisten bis hin zur Rezept-Druckfunktion. Alternativ bieten spezielle Rezept-Plugins Funktionen an, die sich in nahezu alle Themes integrieren lassen und Dir damit im Vergleich zu speziellen Food-Themes mehr Freiheiten beim Design geben.

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